5 Pflegefehler, die Haarausfall begünstigen
Haarausfall hat viele Ursachen – von genetischer Veranlagung über hormonelle Veränderungen bis hin zu Stress. Doch auch die tägliche Pflegeroutine spielt eine zentrale Rolle. Falsche Produkte, aggressive Stylings oder eine vernachlässigte Kopfhaut können die Haarwurzeln langfristig schwächen und dünner werdendes Haar begünstigen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen fünf typische Pflegefehler – und wie Sie es besser machen.
1. Die Kopfhaut wird vernachlässigt
Gesundes Haar wächst auf gesunder Kopfhaut. Dennoch konzentrieren sich viele ausschließlich auf Längen und Spitzen – während die Kopfhaut kaum Beachtung findet. Rückstände von Stylingprodukten, überschüssiger Talg und Umweltpartikel können die Follikel belasten. Eine unzureichende Reinigung stört das natürliche Gleichgewicht und kann das Haarwachstum negativ beeinflussen.
Besser: Setzen Sie auf eine gezielte, milde Reinigung mit hochwertigen Wirkstoffen wie Koffein oder Niacin. Diese können die Mikrozirkulation unterstützen und die Kopfhaut optimal vorbereiten.
2. Zu aggressive Shampoos und häufiges Waschen
Stark entfettende Shampoos greifen die natürliche Schutzbarriere der Kopfhaut an. Die Folge: Trockenheit, Reizungen oder eine Überproduktion von Talg. Beides kann die Haarwurzel schwächen. Auch sehr häufiges Waschen mit ungeeigneten Produkten kann das Gleichgewicht der Kopfhaut stören.
Besser: Wählen Sie ein Shampoo, das auf die Bedürfnisse bei beginnendem oder bestehendem Haarausfall abgestimmt ist – mit klinisch erforschten Wirkstoffen wie Redensyl® oder Biotin und ohne unnötige Reizstoffe.
3. Hitzestyling ohne Schutz
Föhn, Glätteisen oder Lockenstab wirken nicht nur auf die Haarstruktur, sondern indirekt auch auf die Kopfhaut. Hohe Temperaturen können die Haarfaser schädigen, wodurch das Haar schneller bricht und insgesamt dünner erscheint. Das wird häufig mit verstärktem Haarausfall verwechselt – tatsächlich handelt es sich oft um Haarbruch.
Besser: Reduzieren Sie Hitze auf ein Minimum und verwenden Sie bei Bedarf geeignete Schutzprodukte. Sanftes Trocknen und ein bewusster Umgang mit Stylingtools entlasten Haar und Kopfhaut.
4. Dauerhafter Zug auf dem Haar
Strenge Zöpfe, enge Dutts oder fest sitzende Extensions üben konstanten Zug auf die Haarwurzel aus. Dieser sogenannte Traktionsstress kann langfristig zu einer Ausdünnung führen – insbesondere im Bereich der Stirn und Schläfen.
Besser: Tragen Sie Frisuren locker und vermeiden Sie dauerhafte Spannung auf der Kopfhaut. Besonders bei bereits geschwächten Haarwurzeln ist dies entscheidend.
5. Fehlende Kontinuität in der Pflege
Viele erwarten schnelle Ergebnisse – und wechseln Produkte bereits nach wenigen Wochen. Doch Haarwachstum folgt einem biologischen Zyklus. Wirkstoffe benötigen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Unregelmäßige Anwendung oder ständige Produktwechsel verhindern nachhaltige Ergebnisse.
Besser: Setzen Sie auf ein durchdachtes Pflegesystem mit aufeinander abgestimmten Produkten. Eine konsequente, langfristige Anwendung ist essenziell, um die Haarwurzeln gezielt zu unterstützen.
Fazit: Kleine Fehler – große Wirkung
Haarausfall entsteht selten über Nacht. Oft sind es wiederkehrende Gewohnheiten, die das Haar langfristig schwächen. Wer die Kopfhaut in den Fokus rückt, auf hochwertige Wirkstoffe setzt und Pflege als kontinuierlichen Prozess versteht, schafft optimale Voraussetzungen für kräftigeres Haar.
Qualität, wissenschaftlich fundierte Inhaltsstoffe und eine klare Routine sind dabei entscheidend – nicht die Menge der Produkte. Wenn Sie Ihre Haarpflege strategisch ausrichten, investieren Sie nicht nur in Ihr Haar, sondern in dessen langfristige Vitalität.








